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AG Diversity

Für mehr Vielfalt im öffentlichen Dienst

Vielfalt, Inklusion, Antidiskriminierung: Die AG Diversity der dbb jugend mit (v. l.) Jessica Zumhoff, Alexander Seeger, Claudio Albrecht, Noelle Nachlik, Henning Klemme, Florian Klink, Toni Nickel und Kristin Kriedemann (Tablet) hat eine volle und bunte Agenda.

Die AG Diversity der dbb jugend hat einen neuen Sprecher gewählt und ihre Agenda für die nächsten Jahre festgelegt. Florian Klink bleibt Sprecher, Henning Klemme ist neu an seiner Seite. Das beschloss die AG Diversity auf ihrer konstituierenden Sitzung in Köln am vergangenen Wochenende. Neben der Wahl setzte die AG auch ihre Schwerpunktthemen für die nächsten Jahre.

Mehr Diversität, weniger Diskriminierung

„Der öffentliche Dienst muss sich bemühen, wenn er ein Abbild der Gesellschaft sein und bleiben möchte. Er muss sich divers aufstellen, um die Belange aller Menschen gleichermaßen zu berücksichtigen und zu vertreten“, fordert AG-Sprecher Florian Klink. „Wir werden die Bundesjugendleitung dabei unterstützen, dieses Thema weiter nach außen zu tragen. Dabei werden wir auch unsere eigenen Strukturen vor dem Hintergrund der Diversität hinterfragen.“

Auf die Straße gegen Hass: CSD in Köln

Gemeinsam mit dem dbb jugend Bundesvorsitzenden Matthäus Fandrejewski und dbb jugend Vize Toni Nickel nahm die AG Diversity am Christopher-Street-Day in Köln teil. Hier positionierte sich Fandrejewski deutlich: „Wir sind heute hier auf der Straße, um die Vielfalt zu feiern und für die Rechte der LGBTQIA+ Community einzustehen. Erst in der Nacht zum 25. Juni 2022 erschoss ein Angreifer in einem Schwulenclub in Oslo mehrere Menschen. Es kann nicht sein, dass queere Personen aufgrund ihrer Sexualität getötet werden. Gegen diesen Hass und diese Gewalt setzten wir ein Zeichen.“
Die AG Diversity wurde 2017 ins Leben gerufen und wird nach einem Beschluss des Bundesjugendtags 2022 und auf Wunsch der neuen Bundesjugendleitung weitergeführt. Im Fokus der AG stehen Vielfaltsthemen wie Inklusion und Antidiskriminierung. Ende

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Weltflüchtlingstag

Geflüchteten das Ankommen erleichtern – zuständige Behörden angemessen ausstatten

Sowohl humanitäre Hilfe als auch eine nachhaltige Einwanderungspolitik müssen personell angemessen hinterlegt sein, sagt dbb jugend Chef Matthäus Fandrejewski.
Die Arbeit mit Menschen, die vor Krieg und Vertreibung fliehen, erfordert besonders viel Sensibilität und Zeit.

Die zuständigen Behörden müssen entsprechend ausgestattet werden. Darauf hat der Vorsitzende der dbb jugend Matthäus Fandrejewski anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni 2022 hingewiesen. „Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind Millionen Ukrainer:innen auf der Flucht vor Gewalt und Zerstörung. Hundertausende sind auch in Deutschland angekommen und haben hier zumindest temporär ein Zuhause gefunden. Unseren Kolleg:innen in den Behörden und Einrichtungen, die sie dabei mit großem Einfühlungsvermögen begleiten, aber auch der Zivilgesellschaft, die sich ehrenamtlich engagiert, gilt unser aller Dank.“
Es sei die Aufgabe der Politik dafür zu sorgen, dass diese Arbeitsbereiche personell und sachlich so ausgestattet sind, dass die Betreuung von Geflüchteten unbürokratisch und menschlich zu gestalten ist. „Immerhin handelt es sich hier um teilweise stark traumatisierte Menschen, das kann nicht einfach zusätzlich zu den normalen Aufgaben nebenbei erledigt werden“, erklärte Fandrejewski.
Der Vorsitzende der dbb jugend warnte zudem davor, die Aufnahme von Geflüchteten und die Diskussion um den Arbeits- und Fachkräftemangel über Gebühr zu vermischen. „Zunächst geht es hier um humanitäre Hilfe, auch wenn sie einen schnellen und unkomplizierten Zugang zum Arbeitsmarkt umfassen sollte. Keinesfalls ist diese Hilfe aber eine Alternative zu einer durchdachten Demografie-Strategie oder Einwanderungspolitik“, stellte der dbbj Chef klar. Ende

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10 Jahre Deutscher Diversity-Tag

Vielfalt ist unser größtes Potenzial

Für mehr Vielfalt und Toleranz im öffentlichen Dienst machte sich der dbb gemeinsam mit der dbb jugend und den dbb frauen am Deutschen Diversity-Tag stark.

„Überall dort, wo Menschen in ihrer Vielfalt mit am Tisch sitzen, werden Diskussionen reicher, Entscheidungsprozesse besser und Organisationen stärker. Vielfalt in der Belegschaft ist unser größtes Potenzial und Grundlage für einen effizienten Staat. Und das sollte auch das Ziel sein, wenn wir über die Gestaltung des öffentlichen Dienstes der Zukunft sprechen“, sagte der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach anlässlich des Deutschen Diversity-Tags am 31. Mai 2022.
Als zentraler Dienstleister für Bürgerinnen und Bürger, aber auch als Multiplikator für den gesellschaftlichen Zusammenhalt trage der öffentliche Dienst entscheidend dazu bei, ein sicheres und gutes Zusammenleben in Deutschland zu garantieren. „Daher sprechen sich der dbb und seine Querschnittsorganisationen für ein nachhaltiges und effektives Diversitätsmanagement in der öffentlichen Verwaltung aus, das Benachteiligungen und Diskriminierungen jeglicher Art effektiv entgegenwirkt, junge Menschen fördert, Ältere mitnimmt, Frauen ermutigt und kulturelle Vielfalt als Bereicherung betrachtet“, so Silberbach.

Offenen und toleranten öffentlichen Dienst mitgestalten

Mit einem guten Diversity-Management könne der öffentliche Dienst weiter an Attraktivität gewinnen, stellte auch die dbb jugend klar: „Diverse Führungsteams sind nach außen hin sichtbar und machen die Beschäftigung für viele verschiedene Personengruppen attraktiv. Sie vermitteln das, was junge Menschen suchen: ‚Vielfalt wird bei uns gelebt, du bist hier willkommen! Du kannst hier Karriere machen!‘ Damit wir hier einen Schritt weiterkommen, setzen wir uns als dbb jugend gezielt für mehr Diversität in allen Berufssparten des öffentlichen Sektors ein“, machte Toni Nickel, stellvertretender dbb jugend Vorsitzender deutlich.

Gleichstellungsgrundsatz mit Leben füllen

Allem voran müsse ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis innerhalb der Behörden und insbesondere der Führungsteams hergestellt werden, betonte dbb frauen Chefin Milanie Kreutz: „Für die zeitgemäße Behörden- und Arbeitskultur ist die Umsetzung des Gleichstellungsgrundsatzes gesetzlicher Auftrag. Gutes Diversity-Management ist mehr als ein Accessoire, wenn nicht sogar ein Muss.“ Eine vielfältig zusammengesetzte Belegschaft garantiere jedoch nicht automatisch die Effektivität und Produktivität eines Teams beziehungsweise einer Organisation. „Es geht vielmehr um gegenseitigen Respekt und Akzeptanz, ums Zuhören und darum, Verständnis für einander zu schaffen. Nur, wenn wir Strukturen vorhalten, die den interkulturellen Blick zulassen, werden wir den gewünschten Effekt erzielen. Deshalb muss – neben fördernden Maßnahmen wie beispielsweise anonymisierten Bewerbungs- und Beförderungsverfahren oder Führungskräfteschulungen – auch gegen Alltagsrassismus, Sexismus und Ausgrenzung vorgegangen werden“, so Kreutz.
Unter dem Motto „Let’s celebrate Diversity“ begeht der Deutsche Diversity-Tag am 31. Mai 2022 seinen 10. Geburtstag. Auch der dbb und seine Querschnittsorganisationen dbb frauen und dbb jugend sind Mitzeichenende der „Charta der Vielfalt“. Gemeinsam unterstützen sie das Ziel, einen vielfältigen öffentlichen Dienst zu gestalten, der frei von Diskriminierung ist und die Diversität der Bevölkerung wiederspiegelt. Ende

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Internationaler Kindertag

„Kinder und Jugendliche haben ein Recht gehört zu werden“

„Politische Bildung braucht einen festen Platz in der frühkindlichen Bildung und im Schulunterricht“, fordert Daria Abramov, stellvertretende Vorsitzende der dbb jugend.
Neben der Stärkung der Kinderrechte forderte die dbb jugend anlässlich des Internationalen Kindertag eine bessere Beteiligung von Jugendlichen an politischen Entscheidungsprozessen.

„Das Vorhaben der Koalition, Kinderrecht ins Grundgesetz aufzunehmen, ist ohne Frage begrüßenswert. Vor allem freut uns die Absichtsbekundung, dass Jugendliche ab 16 Jahren bald auch ihre Stimme bei Bundestags- und Europaparlamentswahlen abgeben können. Jetzt gilt es, Nägel mit Köpfen zu machen“, betonte Daria Abramov, stellvertretende Vorsitzende der dbb jugend, am 1. Juni 2022, dem Internationalen Kindertag, in Berlin. Damit sie ihre Rechte auf Mitbestimmung und Partizipation auch umfassend wahrnehmen könnten, müsste Kindern und Jugendlichen schon früh ein tiefgreifendes Verständnis von Demokratie vermittelt werden. „Politische Bildung braucht einen festen Platz in der frühkindlichen Bildung und im Schulunterricht. Gleichzeitig sollten für Schülerinnen und Schüler auch Möglichkeiten des politischen Mitwirkens außerhalb des Bildungssystems gefördert werden, zum Beispiel durch Kinderbeiräte, Schülerparlamente, Jugendforen und deren Beteiligung an lokalen Projekten. Partizipation und selbstbestimmtes Aufwachsen sind in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebene Rechte von Kindern und diese müssen von der Politik endlich ernst genommen werden“, betonte Abramov.
Dass dies bisher nur unzureichend geschehe, habe sich während der Pandemie deutlich gezeigt: „An die Bedürfnisse und Nöte der Kinder wurde kaum gedacht. Viele hatten – und haben – mit psychischen Belastungen zu kämpfen. Das darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Hier muss jetzt alle Kraft in die Aufarbeitung der Versäumnisse gelegt und schnelle Hilfe mobilisiert werden.“
Dasselbe gelte mit Blick auf die Auswirkungen des Klimawandels: „Jede und jeder von uns ist Teil des Klimawandels. Damit haben wir alle eine Mitverantwortung, Kindern und Jugendlichen eine lebenswerte Zukunft zu sichern.“ Ende

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Woche der Umwelt

Mehr Klimaneutralität für den öffentlichen Dienst

Unter der schleppenden Digitalisierung leiden Bürgerfreundlichkeit und Umwelt: „Wenn alle Behördendienstleistungen von der Ummeldung bis zum Bauantrag konsequent digitalisiert werden, entfallen jede Menge unnötiger Fahrtkosten, und die Papierströme versiegen“, sagt Sandra Heisig, 1. Stellvertretende Vorsitzende der dbb jugend.
Nachhaltigkeit muss auch im öffentlichen Dienst höchste Priorität haben. Das hat die 1. stellvertretende Vorsitzende der dbb jugend Sandra Heisig gefordert.

„Die Energiekrise muss auch als Chance verstanden werden, Innovationen schneller und konsequenter voranzutreiben, als das vorher denkbar gewesen wäre. Das sind wir den jungen Menschen und den kommenden Generationen schuldig, die exponentiell stark von den Folgen des Klimawandels betroffen sein werden“, betonte Heisig am 30. Mai 2022 in Berlin zum Auftakt der „Woche der Umwelt“, einer Veranstaltung für Fachinteressierte und Bürger für innovative Umweltschutzthemen und -projekte, die vom Bundespräsidenten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgerichtet wurde.

Staat muss Klimaschutz vorleben

Eine besondere Vorbildfunktion komme dabei dem öffentlichen Dienst zu. „Klimaschutz kann nur gelingen, wenn der Staat vorlebt, was er seinen Bürgerinnen und Bürgern abverlangt. Dazu gehört zum Beispiel, die Solardachpflicht für öffentliche Gebäude bundesweit zu forcieren und im Fuhrparkmanagement konsequent auf Fahrzeuge mit klimaneutralen Antrieben zu setzen“, erläuterte Heisig. Darüber hinaus sei es unabdingbar, endlich den gordischen Knoten der Verwaltungsdigitalisierung zu durchschlagen, denn auch darin liege großes Energiesparpotential: „Es ist ein Armutszeugnis, dass die Bundesrepublik im europäischen Vergleich bei digitalen Bürgerdiensten und elektronischen Verwaltungsabläufen allen gesetzlichen Vorgaben zum Trotz immer noch meilenweit hinterherhinkt. Darunter leiden Bürgerfreundlichkeit und Umwelt. Wenn alle Behördendienstleistungen von der Ummeldung bis zum Bauantrag konsequent digitalisiert werden, entfallen jede Menge unnötiger Fahrtkosten, und die Papierströme versiegen.“
Chancen sieht Heisig vor allem in der Abkehr von der Öl und Gasabhängigkeit. „Die dbb jugend begrüßt, dass die Bundesregierung hier mit große Schritten vorangeht. Das Tempo muss beibehalten werden. Es ist aber auch klar, dass Innovationen nicht zum Nulltarif zu haben sind. Bei der Verteilung der Kosten geht es darum, sie nicht allein künftigen Generationen aufzubürden. Sie müssen von Anfang an gerecht und sozial gestaffelt auf alle Schultern verteilt werden“, forderte die dbb jugend Vize. Ende

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Tag des öffentlichen Dienstes

Staatsdienst bietet Sicherheit und vielfältige Perspektiven

Moderner Staat: dbb jugend Chef Matthäus Fandrejewsi und Vize Sandra Heisig wollen gemeinsam mit anderen jungen Gewerkschaftsmitgliedern der Modernisierung im öffentlichen Dienst Dampf machen.
Gerade in unsicheren Zeiten könnte der öffentliche Dienst bei Nachwuchskräften punkten – wenn er jetzt zügig modernisiert wird.

„Gerade junge Menschen haben angesichts von Krieg, Klimawandel und Inflation natürlich Zukunftsängste. Der öffentliche Dienst bietet als Arbeitgeber eine gewisse Sicherheit, gleichzeitig sind die Berufsbilder vielfältig. Und das grundsätzliche Interesse an einer Arbeit im Dienst der Gemeinschaft ist bei der neuen Generation auch vorhanden“, erklärte Matthäus Fandrejewski, Vorsitzender der dbb jugend, zum Internationalen Tag des öffentlichen Dienstes am 23. Juni 2022, mit Blick auf die Gewinnung von Nachwuchs für den Staatsdienst.

dbb jugend gründet AG „Moderner Staat“

Um dieses Potenzial voll zu nutzen, müssten aber umfassende Veränderungen im Staatsdienst auf den Weg gebracht werden. Sandra Heisig, 1. stellvertretende Vorsitzende der dbb jugend, dazu: „Wir wollen mit innovativen Ideen die Modernisierung des öffentlichen Dienstes vorantreiben. Unsere bisherigen Vorschläge werden wir dafür weiterentwickeln und konkretisieren. Zu diesem Zweck läuft bis zum 31. Juli 2022 die Ausschreibung für unsere neue AG ‚Moderner Staat‘ – wir freuen uns auf zahlreiche motivierte Bewerbungen!“
In der AG sollen junge Beschäftigte aus allen Bereichen des öffentlichen Dienstes „eine starke Idealvorstellung eines modernen Staates zu entwickeln“, heißt es in der Ausschreibung der dbb jugend. „Denn wenn die Dienstherren und Arbeitgeber sich schwer tun, den öffentlichen Dienst wieder attraktiv zu machen, braucht es eben frischen Wind von uns jungen Gewerkschaftern, um den Fachkräftemangel zu stoppen, die jungen Beschäftigten an Bord zu holen und vor allem dort auch zu verankern.“
Am 24. September 2022 soll die AG zum ersten Mal zusammentreten. Bewerbungen nimmt die dbb jugend bis Sonntag, 31. Juli 2022, per E-Mail an info.dbbj@dbb.de an. Die Bundesjugendleitung wird dann zeitnah über die Vergabe der sechs AG-Sitze entscheiden. Ende

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... darüber berichten wir tagesaktuell auf der Homepage der dbb jugend unter: www.dbbj.de

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