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Begleit-App WayGuard

Digitaler Bodyguard

Seit einem Jahr ist die Begleit-App WayGuard, entwickelt von AXA in Kooperation mit der Polizei Köln, im Einsatz. Inzwischen nutzen mehr als 100.000 Menschen den virtuellen Begleit-Service, der kostenfrei und bundesweit verfügbar ist.

Welcher Nachtschwärmer kennt das nicht: Es ist mal wieder spät geworden. Bei der Party hat man viele Leute getroffen – lange nicht gesehen! Man hat sich festgequatscht, und jetzt ist der letzte Bus leider auf und davon... Dummerweise kennt man sich in der Gegen nicht wirklich gut aus, die Straßenbeleuchtung ist schlecht, jetzt heißt es irgendwie nach Hause finden. Oder zumindest den nächsten Taxistand. Ein Blick über die rechte Schulter, ein Blick über die linke Schulter. Ist da jemand? Nichts zu sehen. Was war das für ein Geräusch?? Das gute Gefühl von der tollen Fete ist jedenfalls weg. Genau für solche Situationen wurde „WayGuard“ entwickelt – gemeinsam vom Versicherungsunternehmen AXA und der Kölner Polizei. Die Begleit-App übernimmt die Funktion eines virtuellen Wegbegleiters, Schutzengels und SOS-Notrufs in einem.

Wer sich vom WayGuard begleiten lassen möchte, installiert einfach die App auf dem Smartphone und aktiviert sie. Sie erkennt über GPS die genaue Position des Nutzers und übermittelt sie in Echtzeit verschlüsselt an das Team WayGuard, das bei Bedarf professionelle Hilfe organisiert. Weil der Standort des Nutzers bekannt ist, kann die Polizei schnell und gezielt zur Hilfe kommen. Hat der Nutzer einen privaten Begleiter aktiviert, sieht dieser ebenfalls in Echtzeit den genauen Aufenthaltsort. Unterwegs können beide über die App miteinander chatten oder telefonieren. Ist der Nutzer am Ziel angekommen, wird sein Begleiter direkt darüber informiert. Die App zeichnet im aktivierten Zustand übrigens immer nur den letzten aktuellen Standort auf. Die Macher versprechen, dass keine Bewegungsprofile erstellt und alle personenbezogenen Bewegungsdaten nach Beendigung der Begleitung gelöscht werden. Wer keinen Bekannten für die digitale Begleitung auswählen kann oder möchte, kann auch direkt mit der zertifizierten Leitstelle von WayGuard Kontakt halten. Für 15 Minuten steht dann eine geschulte Begleiterin oder ein geschulter Begleiter zur Verfügung, mit dem man während des Weges sprechen kann.
Weit über 100.000 Menschen nutzen die Begleit-App, kostenfrei und bundesweit verfügbar, mittlerweile schon. War es die Grundidee der Entwickler, Frauen auf dem Weg nach Hause, beim Joggen oder nach der Spätschicht Sicherheit zu geben, hat sich der Nutzerkreis deutlich ausgeweitet: Auch Männer oder sicherheitsbewusste Eltern greifen auf den Service zurück. „Viele Menschen kennen das Unbehagen auf einsamen Wegen. Mit WayGuard wollen wir in dieser Alltagssituation da sein und Sicherheit geben“, sagt AXA-Chef Alexander Vollert und fügt nicht ohne Stolz an, dass die App bereits in mindestens einem Fall Leben gerettet hat. Für den offiziellen Kooperationspartner, die Polizei Köln, ist WayGuard inzwischen ein fester Bestandteil ihrer Präventionsarbeit geworden. Die App sei ein direkter Kanal, um Menschen im Alltag auf unangenehme Situationen vorzubereiten. Denn manchmal lasse sich das mulmige Gefühl von vorneherein vermeiden, zum Beispiel, indem man einen Umweg in Kauf nehme, der gut ausgeleuchtet sei und dunkle, einsame Ecken umgehe, erklärt Uwe Jacob, Polizeipräsident in Köln. „In einer Welt, die sich schnell verändert und zunehmend komplexer wird, kommt Sicherheitsthemen eine immer größere Bedeutung zu. Es ist wichtig, dass die Menschen Gefahrensituationen richtig einschätzen und wissen, wie sie sich selbst schützen oder im Notfall Hilfe organisieren können.“

Fortlaufende Updates und Zusatz-Services

Die WayGuard-Entwickler sind auch fortlaufend auf der Suche nach Systemoptimierungen. Seit Kurzem bekommen im Rahmen eines Modellbesuchs in Düsseldorf besonders gefährdete Frauen, die bereits Opfer von häuslicher Gewalt geworden sind, mit WayGuard ausgestattete spezielle Alarmierungsgeräte, damit Hilfe schnell und mit höchster Priorität zur Stelle ist. In Zusammenarbeit mit dem Verein Pro-RETINA Deutschland wurde WayGuard zudem um eine Voice-Over-Funktion ergänzt, um die Barrierefreiheit zu erhöhen und auch Sehbehinderten die Nutzung zu ermöglichen. Mit dem neuesten Update der WayGuard-App werden darüber hinaus nahe gelegene „Notinseln“ auf der Karte angezeigt, an die sich vor allem Kinder ab dem Grundschulalter gezielt wenden können, wenn sie Hilfe brauchen. Die „Notinsel“ ist ein Projekt der Stiftung Hänsel + Gretel für Kinderschutz im öffentlichen Raum. Es setzt sich dafür ein, Kindern in akuten Not- oder Gefahrensituationen Schutz zu bieten und ein breiteres Bewusstsein für das Thema Kindersicherheit zu schaffen. Die Notinseln – meist öffentliche Einrichtungen, Läden und Geschäfte – gibt es bundesweit, sie sind am Notinsel-Aufkleber erkennbar und stehen Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Seite. Ende

Mehr Infos zu WayGuard gibt’s online unter www.wayguard.de.
Die App kann kostenlos im App Store und bei Google Play heruntergeladen werden.

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