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4. Staffel der Nachwuchskampagne für den öffentlichen Dienst

Noch mehr Unverzichtbare

Zuwachs für die dbb-Nachwuchskampagne „DIE UNVERZICHTBAREN“: Seit 23. Oktober machen fünf neue Gesichter auf Plakaten an rund 9.000 Schulen bundesweit und im Internet Werbung für den Arbeitgeber öffentlicher Dienst. Damit läuft die mittlerweile 4. Staffel der Kampagne, die der dbb 2013 gestartet hat, um junge Menschen auf die vielfältigen und spannenden Berufsmöglichkeiten bei „Vater Staat“ aufmerksam zu machen. Diesmal liegt der Schwerpunkt auf Tätigkeiten des Technischen Dienstes.

   
         
   

Andrea Fuchs, Architektin bei der Stadt Friedrichshafen, ist nach dem erfolgreichen Abschluss eines Projektes immer wieder stolz auf das Geleistete: „Wenn ich sehe, wie die Kinder beispielsweise in dem Kindergarten spielen, an dem ich mitgeplant habe und den ich als Projekt betreue, und wie sie das Gebäude mit Leben ausfüllen, dann ist das für mich das schönste Gefühl“, sagt sie.

Eichbeamtin Lisa Landgraf-Hoiß aus Ingolstadt schaut immer genau hin: Eichbeamte wie sie sind deutschlandweit im Einsatz und garantieren jedem Verbraucher, dass er genau die Menge einer Ware erhält, für die er auch bezahlt hat, und jedem Verkäufer, dass es stets ein gleicher Tausch ist, der sich an den Kassen dieser Republik Tag für Tag abspielt – damit leistet auch Lisa einen unverzichtbaren Dienst für Menschen, Staat und Wirtschaft.

Making of: Bei den Dreharbeiten – hier mit Eichbeamtin Lisa Landgraf-Hoiß, IT-Forensiker Tino Seibt von der Bundespolizei und dem angehenden Ingenieur Thomas Giese – hatten alle Beteiligten großen Spaß.

Digitale Spuren und jede Menge Spannung

„Jedes Verbrechen hinterlässt Spuren – zunehmend auch digital auf Smartphones, Computern und Navis“, weiß Tino Seibt, IT-Forensiker bei der Bundespolizei in Lübeck. Manchmal entdeckt er auf den Geräten natürlich auch Fotos oder Videos, die er lieber nicht gesehen hätte. Aber die Erfolgsmomente überwiegen: „Wenn Daten, die ich ausgewertet habe, jemanden be- oder entlasten, dann merke ich, wie wichtig meine Arbeit ist.“ Ohne Steffi Sommerfeldt würde es im Bundeswehrdienstleistungszentrum in Torgelow weitaus weniger spannend zugehen, denn die Elektronikerin stellt die Funktionalität sämtlicher elektronischer Geräte dort sicher – ohne Strom wäre die gesamte Truppe aufgeschmissen. Eigentlich wollte Steffi Krankenschwester werden, hat sich aber dann doch für den technischen Beruf entschieden: „Ich habe das Experimentieren im Physikunterricht an der Schule gemocht und wollte auch gerne mein handwerkliches Geschick einbringen.“ Bei der Bundeswehr erhielt sie die Chance, beides zu vereinen, und konnte außerdem noch in ihrer Heimat bleiben.

Planen, bauen, erhalten – alles für die Infrastruktur

Thomas Giese aus Nordrhein-Westfalen absolviert derweil sein duales Bauingenieur-Studium mit der Ausbildung zum Bauzeichner beim Landesbetrieb Straßen.NRW. „Hier kann man schon während des Studiums erste Erfahrungen im späteren Beruf sammeln. Zudem ist die Ausbildung zum Bauzeichner eine sehr gute Ergänzung zum Bauingenieurstudium, man lernt eine elementar wichtige Fähigkeit für den späteren Beruf. Sowas wird in dieser intensiven Form an der Universität nicht gelehrt.“ Ein weiterer Pluspunkt: „Durch große interessante Projekte kann man schon während der Ausbildung und des Studiums sehr viele verschiedene praktische Eindrücke gewinnen. Und unser Aufgabengebiet ist zukunftsorientiert – wir optimieren die Infrastruktur von Nordrhein-Westfalen bei der Planung und dem Bau“, ist Giese stolz.

Technischer Dienst auf Fachkräfte-Suche

dbb Chef Klaus Dauderstädt freut sich, „dass wir für unsere neue Runde in der Nachwuchswerbung so tolle und motivierte junge Kolleginnen und Kollegen aus dem Technischen Dienst gewinnen konnten. Denn gerade hier wiegen die Nachwuchssorgen besonders schwer“, weiß der dbb Chef. „Weil in den vergangenen Jahren Einstellung und Ausbildung neuer Fachkräfte sträflich vernachlässigt wurden, droht dem Technischen Dienst mit den massenhaft anstehenden Ruhestandseintritten ein massiver Verlust von Know-how. Wenn sich der Staat diesem Brain-Drain nicht schleunigst mit einer innovativen und nachhaltigen Personalpolitik entgegenstemmt, werden öffentliche Infrastruktur, Sicherheit, Versorgung und Verbraucherschutz spürbar Schaden nehmen“, warnt Dauderstädt. „Wir brauchen mehr Unverzichtbare, wir brauchen die besten Köpfe im gesamten öffentlichen Dienst, damit Deutschland funktioniert. Deswegen werden ‚Die Unverzichtbaren‘ weiter intensiv Werbung für den Berufsnachwuchs machen.“
Die dbb-Kampagne ist weiterhin in aller Munde, mittlerweile gehören die Plakate und Postkarten der „Unverzichtbaren“ fest zum Erscheinungsbild an mehreren tausend Schulen der Sekundarstufe 1. Ergänzt um die Internet- und Werbeangebote, hat die von Politik, Arbeitgebern und anderen Verbänden hochgelobte Kampagne mittlerweile deutlich mehr als 15 Millionen Kontakte erreicht. Ende

Auf dem Internetportal www.die-unverzichtbaren.de stellen „Die Unverzichtbaren“ ihre spannenden Berufe in Interviews, Videos und Blogs vor, außerdem gibt es dort Informationen zu mehr als 100 Berufsprofilen und einen interaktiven Berufsfinder für den öffentlichen Dienst. „Die Unverzichtbaren“ sind natürlich auch auf Facebook. Ein weiteres Element der Kampagne ist die Lehrermappe „Öffentlicher Dienst“ mit einer komplett aufbereiteten Unterrichtseinheit zum öffentlichen Sektor und seinen Berufen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1, die den Pädagogen an den entsprechenden Schulen jährlich bundesweit zur freien Nutzung angeboten wird.

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