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Gedenkstättenseminar

Von der Geschichte lernen …

… und verantwortungsvoll damit umgehen, hieß es für die Teilnehmenden des Gedenkstättenseminars 2017. Die dbb jugend (Bund) veranstaltete vom 28. bis 30. September ein Seminar, das sich mit den dunklen Seiten der jüngeren deutschen Geschichte und mit aktuellen Gefahren für Gesellschaft und Demokratie beschäftigte.
„Wir wollten mit dem Seminar die Wichtigkeit von Menschen- und Grundrechten sowie die Bedeutsamkeit der Demokratie vermitteln. Denn dies sind die Grundpfeiler für eine funktionierende Gesellschaft“, so Robert Kreyßing, stellvertretender Vorsitzender der dbb jugend (Bund). Dafür besuchten die Teilnehmenden Orte in Berlin, die als Denk- und Mahnmal an die dunklen Zeitpunkte der Geschichte erinnern.

 
         
   
         
Holocaust-Mahnmal, Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stasi-Untersuchungsgefängnis – drei wertvolle Tage lehrreicher Geschichte in Berlin.

Nationalsozialistisches Regime

Der erste Tag stand unter dem Thema der Herrschaft des nationalsozialistischen Regimes. Die Teilnehmenden befassten sich in verschiedenen Seminaren mit den Denkmälern für die ermordeten Juden Europas, für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen und für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde sowie mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Letztere stellt nicht nur die schrecklichen Aspekte des NS-Regimes in den Mittelpunkt, sondern rückt auch bemerkenswerte Persönlichkeiten ins Zentrum der Aufmerksamkeit, die damals – trotz der Lebensgefahr – den Mut aufbrachten, Widerstand gegen den staatlichen Terror zu leisten.

Staatlicher Terror in der ehemaligen DDR

Am zweiten Tag konzentrierte sich das Seminar auf das Regime in der Sowjetischen Besatzungszone und späteren DDR, das ebenfalls zu Mitteln des staatlichen Terrors griff. Beeindruckend war das Zeitzeugengespräch mit Friedemann Körner im Stasi-Untersuchungsgefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Körner und seine Familie wurden Opfer der Staatssicherheit. Trotz aller Schicksalsschläge bewahrte Körner eine positive Lebenseinstellung, die alle Seminarteilnehmenden zutiefst beeindruckte.

Deutschland wird nicht
vergessen – Berlin wird nicht vergessen – wir werden nicht
vergessen!
 
Unvergesslich und überwältigend waren die tiefgehenden Gespräche mit dem Zeitzeugen Friedemann Körner. Vielen Dank!
 
Es liegt an jedem selbst, aus
diesem dunklem Kapitel der deutschen Geschichte Konsequenzen zu ziehen und für
Demokratie und Grundrechte zu streiten. Sie sind keine Selbstverständlichkeit und müssen
jeden Tag neu erkämpft werden.

Rechte Rhetorik: Diskutieren – aber wie?

Gemeinsam mit der Initiative „gegenargument“ beschäftigten sich die Teilnehmenden am letzten Tag mit dem Umgang mit rechter und rassistischer Rhetorik – „Macht es Sinn, jetzt zu diskutieren – oder habe ich noch andere Handlungsoptionen? Wenn ich in die Diskussion einsteige, wie argumentiere ich am besten?“ Anhand vieler praktischer Übungen und theoretischer Grundlagen erarbeiteten die Teilnehmenden Argumentationsmuster und -strategien.
Auch wenn der Titel Gedenkstättenseminar „staubig“ klingen mag, waren es drei wertvolle Tage. Gerade für unsere Generation, die die Geschehnisse nur aus den Geschichtsbüchern und Erzählungen kennt, ist es wichtig, sich die Vergangenheit vor Augen zu führen, um zu verhindern, dass sich der Schrecken wiederholt. Ende

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Frauen 4.0

Diskriminierungsfreies Fortkommen

Zu ihrer Hauptversammlung kam die dbb Bundesfrauenvertretung am 22. September 2017 in Düsseldorf zusammen. Mit dabei: dbb jugend-Chefin Karoline Herrmann. Intensiv wurde das Thema Geschlechtergerechtigkeit diskutiert, insbesondere in Bezug auf die geschlechtergerechte Beurteilung im öffentlichen Dienst. Die dbb bundesfrauenvertretung hat mit „Frauen 4.0 – Diskriminierungsfreies Fortkommen im öffentlichen Dienst“ eine aktuelle Fachbroschüre veröffentlicht, die reichlich Infos rund ums Thema bietet und online verfügbar ist. Ende

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IDA-Workshop

Diversity: Normal, oder?

Für die neu gegründete AG Diversity der dbb jugend waren Lena Oelschlegel und Daniel Schlichting schon fleißig unterwegs in Hannover. Auf einem dreitägigen Workshop des IDA e. V., Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit, beschäftigen sie sich dort vom 13. bis 15. Oktober 2017 mit dem Thema „Diversität: Ist doch normal, oder?“, um neue Impulse für die Arbeit der dbb jugend zu erhalten. Reichlich Input für die künftige Diversity-Arbeit der dbb jugend! Ende

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Empfehlungen der Jugend: dbbj Chefin Karoline Herrmann und ihre Mitstreiter bei der Jugendkonferenz in Berlin.

Konferenz in Berlin

Jugendgerechte Gesellschaft

Vom 29. September bis 1. Oktober 2017 trafen sich 60 Jugendliche zur zweiten Jugendkonferenz „Handeln für eine Jugendgerechte Gesellschaft“ in Berlin, um sich über die aktuelle jugendpolitische Agenda zu informieren, sich in Arbeitsgruppen an der Erarbeitung von Perspektiven der Jugendstrategie zu beteiligen sowie Empfehlungen zur Jugendstrategie des Bundes zu entwickeln und direkt ans zuständige Bundesjugendministerium zu übergeben. Selbstverständlich mit von der Partie: Ein Team der dbb jugend um dbbj Chefin Karoline Herrmann: „Wir haben die AG Ausbildung, Beruf und Studium betreut und gemeinsam mit den Teilnehmenden einen Forderungskatalog aufgestellt.“ Die Ergebnisse der Jugendkonferenz werden in Kürze hier veröffentlicht: www.jugendgerecht.de. Ende

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... darüber berichten wir tagesaktuell auf der Homepage der dbb jugend unter: www.dbbj.de

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