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Karoline Herrmann

„Digital wird normal“ – schön wär’s! t@cker wirft in seiner Mai-Ausgabe einen Blick auf Deutschlands Schulen und ihren Digitalisierungsgrad. Diagnose: Thema ist theoretisch angekommen, wird punktuell auch schon umgesetzt, aber flächendeckend ist da noch reichlich Luft nach oben. Vieles in Sachen digitaler Bildung steht und fällt nach wie vor mit viel individuellem Engagement der Lehrenden und Schulträger. Das darf auf keinen Fall so bleiben, denn die Arbeit der Zukunft wird digital bestimmt sein. Dafür muss Schule die jungen Menschen fit machen.
Wie wir wissen, hinkt auch „Vater Staat“ bei der Digitalisierung massiv hinterher, obwohl sich Beschäftigte und Bürger hier viel mehr Tempo wünschen. Oft mangelt es an entsprechend qualifiziertem IT-Personal, das derzeit lieber in die besser zahlende Privatwirtschaft geht. Bei der Gewinnung solcher Fachkräfte sollte uns künftig der neue TVöD helfen – abgeschlossen am 18. April 2018 in Potsdam nach sehr zähen Verhandlungen mit Bund und Kommunen in insgesamt drei Terminen. Nur, weil die Beschäftigten, insbesondere auch der Berufsnachwuchs, mit ihren wochenlangen Warnstreik- und Protestaktionen nachhaltig Eindruck bei den Arbeitgebern gemacht und Druck aufgebaut hatten, haben wir jetzt ein vorzeigbares Ergebnis, dass Azubis und Berufsstarter ebenso stärkt wie die Einkommensschwächeren und zu gewinnende Fachkräfte. Mehr dazu lest Ihr im t@cker-ticker.

Auf in den Mai!Ende

Karoline Herrmann
Vorsitzende dbb jugend

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