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Karoline Herrmann

„Die Staat-Macher“ – sind das nicht alle im öffentlichen Dienst? Klar. Aber es gibt die unter uns, die jeden Tag „Staat“ im wahrsten Sinne des Wortes machen: Die Protokollabteilungen beim Bund, bei den Ländern und Gemeinden. Jene Kolleginnen und Kollegen, die dafür Sorge tragen, dass Staatsgäste nach allen Regeln der protokollarischen Kunst – sprich den angemessenen Umgangsformen – empfangen und behandelt werden. Nun mag man das für bräsiges „Old-School“-Gehabe halten, das in der heutigen Zeit längst überholt ist. Aber ist es nicht so, dass man sich, auch heute, als Gast viel wohler fühlt, wenn man entgegenkommend empfangen wird? Wenn sich die Gastgeberin oder der Gastgeber augenscheinlich auf mein Kommen vorbereitet haben? Wissen, was mir wichtig ist? Wenn man mich sicher durch eine mir fremde Umgebung lotst ohne dass ich das Gefühl habe, wie ein kleines Kind an die Hand genommen zu werden? Wer so empfangen und behandelt wird, ist seinem Besuchsziel grundsätzlich wohlgesonnener. Wertschätzung wird geschätzt. Erfahrt in der t@cker-story mehr über die hohe Kunst des Protokolls.
Um den angemessenen Auftritt im Job geht’s im Gastkommentar von Kollege Ronald Mikkeleitis, seit Jahren Führungskraft in Berliner Ordnungsämtern. Er erklärt, warum es manchmal eben doch aufs Aussehen ankommt. Die t@cker-tipps stellen das Buch „Auf dem Parkett“ von Enrico Brissa vor, als langjähriger Protokollchef des Deutschen Bundestags. Ein interessanter t@cker
begleitet Euch also durch den Sommer – wir sehen und hören uns im September. Bis dahin habt eine schöne Zeit – und benehmt Euch :) Ende

Karoline Herrmann
Vorsitzende dbb jugend

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