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Enormer Überstunden-Druck bei der Polizei

22 Millionen Überstunden haben die Kolleginnen und Kollegen bei den Polizeien des Bundes und der Länder allein im Jahr 2018 angehäuft – ein adäquater Freizeitausgleich ist dringend erforderlich.

 

Einen adäquaten Freizeitausgleich für die mittlerweile 22 Millionen Überstunden, die die Kolleginnen und Kollegen bei den Polizeien der Länder und des Bundes allein im Jahr 2018 angehäuft haben, fordert die JUNGE POLIZEI. „Neue und wachsende Aufgaben, welche die Polizei bewältigen muss, sind mit dem bestehenden Personal nachweislich nicht mehr zufriedenstellend zu bewältigen. Wäre die Polizei ein Unternehmen mit steigenden Auftragszahlen, würde jeder Unternehmer zusätzliches Personal einstellen, um diese Auftragszahlen bearbeiten zu können. Da die Polizei aber kein profitorientierter Wirtschaftsbetrieb ist und keine Gewinne erzielt, vernachlässigt die Politik seit Jahren die öffentliche Sicherheit“, kritisiert Michael Haug, Vorsitzender der JUNGEN POLIZEI.
„Dies hat zur Folge, dass unsere Kolleginnen und Kollegen nicht mehr zur Ruhe kommen. Insbesondere für die Kräfte in geschlossenen Einheiten und im Schichtdienst der Schutzpolizei ist es zwischenzeitlich Alltag statt Ausnahme, kein freies Wochenende, geschweige denn freie Tage zu haben“, ergänzt JUNGE POLIZEI Vize Vanessa Hawlitschek. Die finanzielle Abgeltung der so entstandenen Überstunden, ständen in keinerlei Verhältnis zu dem entgangenen Freizeitmehrwert, so Hawlitschek.
Die bisherige Praxis, die Sicherheit der Bevölkerung an der Kassenlage festzumachen müsse aufhören. „Die Polizei braucht ein dauerhaftes und verlässliches Personalkonzept, welches zum einen am demographischen Wandel, aber insbesondere an den Aufgaben orientiert ist. Nur so kann die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet werden. Der Polizeiberuf ist hochkomplex und anspruchsvoll, was sich auch in der Bezahlung des Grundgehalts und der Zulagen für Schicht- und Nachtdienstleistende wiederspiegeln muss, andernfalls wird es nicht möglich sein, dauerhaft qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.“ Ende

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Moderne Gewerkschafts- und Nachwuchsarbeit

Mit vollem Elan in die Zukunft: Tim Lauterbach (BDZ), dbb berlin Vize Sandra Kothe, Yasemin Barghout (DSTG), Vanessa See (VBOB) und Christoph Rieß (VBOB) berieten die künftige Gewerkschafts- und Nachwuchsarbeit der dbb jugend berlin (v.l.).

 

Die dbb jugend berlin will bei den jungen Beschäftigten im öffentlichen Dienst und in den privatisierten Bereichen größeres Interesse an der gewerkschaftlichen Jugendarbeit wecken. Bei ihrer Sitzung am 1. November 2018 war sich die Landesjugendleitung einig, dass Nachwuchskräfte mit gezielten Initiativen und Projekten noch viel stärker als bisher in die Interessenvertretung eingebunden werden müssen, damit ihren berechtigten Forderungen das angemessene Gewicht verliehen bzw. Rechnung getragen wird. Unter anderem will die dbb Jugendorganisation verstärkt in den sozialen Medien präsent sein und mit interessanten Events zum Mitmachen animieren. Der Anfang wurde bereits mit der Veranstaltungsreihe „Besuch in den Behörden“ gemacht, die die jungen dbbler ins Bundespresseamt und ins Auswärtige Amt zu Besichtigungen und Gesprächen geführt hat. Zu Jahresbeginn soll ein Besuch im Roten Rathaus folgen, bei dem wiederum nicht nur die Besichtigung des mit roten Backsteinen verblendeten Baus aus dem 19. Jahrhundert interessant werden dürfte.
Es sollen außerdem wichtige Kernforderungen der dbb jugend berlin aufs Tapet kommen, wie die Verbesserung der Ausbildungsbedingungen, die Erhöhung der internen Ausbildungskapazitäten sowie die Übernahme aller Anwärter und Auszubildenden nach erfolgreicher Prüfung. Auch mit sachgrundlos befristeten Arbeitsverträgen muss endlich Schluss sein. Ende

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„Attr_ktiver öff_ntlicher Dien_t – da fehlt was!“

Die Landesjugendleitung der dbb jugend nrw bei ihrer Klausursitzung zu Jahresbeginn mit Marcel Huckel, Jennifer Ferdinand, Moritz Pelzer, Sebastian Schallau und Saskia Bläsius (v.l.).

 

Um Schwerpunkte für die Arbeit im Jahr 2019 zu setzen und viele gute Ideen zu entwickeln, steckte die Landesjugendleitung der dbb jugend nrw bei ihrer traditionellen Klausurtagung am vergangenen Wochenende die Köpfe zusammen. Am 12.und 13. Januar wurde in Köln gebrainstormt, diskutiert und viel geschafft. In gewohnter gewerkschaftlicher Manier legt die dbb jugend nrw auch in diesem Jahr wieder den Finger in die Wunde und stellt 2019 unter das Motto „Attr_ktiver öff_ntlicher Dien_t – da fehlt was!“. Es wurde beraten, welche Aktionen hierzu im Jahresverlauf gestartet werden, denn es gibt viel zu tun! Auch die Sicherheit am Arbeitsplatz beeinflusst natürlich die Attraktivität einer Stelle. Wer will schon einen Arbeitsplatz, an dem er Beleidigungen oder gar körperliche Übergriffe fürchten muss. Attraktivität und die Kampagne gegen Gewalt, die die dbb jugend nrw seit einigen Jahren mit großem Erfolg vorantreibt, passen also gut zusammen. Um erreichte Verbesserungen, aber auch verbliebene Herausforderungen zu diskutieren, wird es auch in diesem Jahr am 11. Mai eine Sicherheitskonferenz geben. Es ist ein spannender Gast eingeladen und wie gewohnt gibt es viel Raum zum Austausch.
Der Frühjahrs-LJA steht ganz im Zeichen Europas. Die dbb jugend nrw tagt nicht nur in einem Nachbarland, sondern hat auch internationale Gäste geladen sowie eine Politikerin aus dem Europäischen Parlament. Der diesjährige Herbst-LJA wird traditionell in Königswinter stattfinden und – so viel soll schon verraten werden – wird ganz schön (vor)weihnachtlich.
Zum ersten Mal veranstaltet die dbb jugend nrw in diesem Jahr eine Bildungskonferenz, bei der sowohl Vertreter/innen der Politik aus auch Mitglieder zu Wort kommen, um bedarfsorientiert Themen abzustecken, an denen gewerkschaftlich weitergearbeitet wird. Denn nur wenn die Herausforderungen auch bewältigen werden, bleibt der Lehrerberuf attraktiv.
Nach dem erfolgreichen B2Run im vergangenen Jahr hat sich die Landesjugendleitung etwas ähnlich Aktives auch für dieses Jahr ausgedacht. Was genau das ist, bleibt vorerst geheim. Auch darüber hinaus wird es noch weitere Leckerbissen für euch geben. Genauere Infos dazu werden nach und nach geleakt – man darf gespannt sein! Ende

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