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Kritik an Besoldungsrückstand

Deutliche Kritik übte die dbb jugend saar an den Plänen der Landesregierung zur Übertragung des Tarifergebnisses mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf den Beamtenbereich des Saarlandes. Letztlich lehnten die Jugendvertreter um ihren Vorsitzenden Kowrisan Ko das Angebot der Landesregierung, das sie im Spitzengespräch mit Vertretern der saar-Gewerkschaften am 16. April 2019 vorgelegt hatte, sogar ab. Im Rahmen einer auf das Spitzengespräch folgenden Landeshauptvorstandssitzung des dbb saar wurde dem Angebot indes bei 5 Gegenstimmen zugestimmt.
Bis 2021 soll es nun eine Besoldungserhöhung von insgesamt 8,1 Prozent geben, allerdings mit zeitlicher Verschiebung (ab 1.8.2019 +3,2 %, ab 1.6.2020 +3,2 % und ab 1.4.2021 +1,7 %). Die BeamtenanwärterInnen erhalten in 2019 und 2020 eine Erhöhung von je 50 € sowie einen Tag mehr Urlaub ab 2020. Zusätzlich hat der dbb saar erreicht, dass die zweijährige Absenkung der Eingangsbesoldung rückwirkend zum 1.4.2019 beendet wird.
Kowrisan Ko: „Die dbb jugend saar stimmte gegen die Annahme des Angebots. Auch wenn wir insbesondere die längst überfällige Abschaffung der Absenkung der Eingangsbesoldung begrüßen, sehen wir die zeitliche Verschiebung der Besoldungserhöhung kritisch und ungerecht gegenüber den im Dienste der saarländischen Regierung stehenden Beamtinnen und Beamten.
Ein derartiges Ergebnis ist für uns nicht mehr als Augenwischerei, verschlimmert den Besoldungsrückstand der saarländischen Beamtinnen und Beamten zu Bund und allen anderen Bundesländern und fördert mitnichten die Attraktivität des öffentlichen Dienstes im Saarland.“ Ende

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Jugendpolitisches Osterfrühstück

Happy Easter: Gewerkschaftspolitischer Austausch in Stuttgart.

 

Neben den bevorstehenden Europawahlen und der Frage der Zukunft Europas hat sich die bbw jugend die steigende Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst sowie die Unterstützung und Förderung der Jugend in Baden- Württemberg für dieses Jahr auf die Agenda geschrieben. Am 12. April 2019 wurden diese Themen im Rahmen des ersten jugendpolitischen Zusammentreffens in diesem Jahr gemeinsam mit Jungpolitikern und Mitgliedern des Landesjugendausschusses aus Baden- Württemberg bei einem Osterfrühstück in die Geschäftsstelle des Beamtenbundes BW in Stuttgart erörtert. Neben Vertretern der DSTG und des VdV folgten auch Lena Christin Schwelling von der Grünen Jugend sowie Fabian Kemmer von der Jungen Union der Einladung. Bei einer Tasse Kaffee und frischen Brötchen ging der Austausch über die ausgewählten Themen doch gleich viel leichter. Den Anfang machten die stellvertretenden bbw Landesjugendleiterinnen Johanna Zeller und Julia Nußhag mit einer kurzen Erläuterung, weswegen sich die bbw-jugend explizit für die beiden Schwerpunktthemen „Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst“ sowie „Jugend- und Nachwuchsförderung“ entschieden hat. Zum einen sei es aufgrund der Stellung der Landesjugend mit eine der Hauptaufgaben, für und mit der Jugend und dem Nachwuchs zu arbeiten. Da die steigende Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst unter anderem auch Auswirkungen auf die Attraktivität des öffentlichen Dienstes hat, möchte die bbw-jugend hiergegen ankämpfen, erläuterten die jungen bbw-lerinnen. Ziel des jugendpolitischen Osterfrühstücks war es, den Jungpolitikern deutlich zu machen, wie die Fachjugendgewerkschaften und die bbw-jugend über diese Themen denken, was sie erreichen möchten und anhand dieses Austausches herauszufinden, wie und womit die Politik hierbei unterstützen kann und wird. Nach starken zwei Stunden mit intensiven Gesprächen, wobei es zwischendurch auch um die Einstellung der Jungpolitiker zum Thema Berufsbeamtentum ging, konnten die Teilnehmer mit vielen neuen Eindrücken, Schlagworten und Anreizen in ein wohl verdientes Wochenende starten. Ende

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World Café: Zukunft der Finanzverwaltung

Anfang April traf sich die DSTG-Jugend in Ludwigsburg zu ihrem dreitätigen Bundesjugendausschuss in Ludwigsburg und begab sich auf eine Zeitreise von der Vergangenheit (barocke Schlossführung) über die Gegenwart (Aktuelles vom DSTG-Bundesvorsitzenden Thomas Eigenthaler) bis hin zur „Zukunft der Finanzverwaltung“. Letzteres Thema wurde im modernen Format eines World-Cafés diskutiert – eine Workshop-Methode, bei der die Moderatoren mit den passenden Fragen versuchen, die beteiligten Menschen in ein konstruktives Gespräch miteinander zu bringen, das sich dann selbstständig weiterentwickelt. Ende

Barock und Zukunft – die DSTG-Jugend kann beides.

 

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